Auf Papier im Format 150 x 150 cm ziehe ich, oben beginnend und von links nach rechts
ausschliesslich horizontale Linien mit all meinen Filzstiften. Dafür verwende ich verschiedene
vorhandene Lineale bzw. Ausschnitte von diesen und setze für gleichmässiges Übertragen der
Linienabschnitte Markierungen auf das Lineal. Die dunkleren Vertikalen entstehen bei der additiven
Übertragung von horizontalen Linienabschnitten aufgrund der Überlappung zweier Linien.
Für die horizontale Aneinanderreihung von Linien beschränke ich mich auf jeweils eine Farbe.
Für die vertikale Auflistung ordne ich die Filzstiftfarben in experimentellen Reihenfolgen und
Linienabständen.
*** möglichst beliebiger und deshalb schneller Zugriff auf die Filzstifte
*** blinder Zugriff auf die Filzstifte in einer Kiste
*** ein Lineal auf dem Papier betont die Papierfläche
*** Ordnen der Filzstiftfarben nach gleichen Tonwerten, damit der Eindruck
eines gleichmässigen Flächenauftrags entsteht
*** Wiederholen von Linien in derselben Farbe über mehrere Reihen hinweg
erwecken den Anschein einer gleichmässigen Farbfläche
*** Eine schrittweise erweiterbare bzw. reduzierbare Ordnung ausgewählter Farben lässt
den Eindruck eines gleichmässigen und ruhigen Farbübergangs entstehen. Sprünge zwischen Vorder-
und Hintergrund werden vermieden
*** variable Abstände zwischen den Linien erwecken den Anschein einer Tiefenräumlichkeit
*** Überlagerungen von Filzstiftlinien entstehen aufgrund eines zu geringen
bzw. negativen Abstandes zeitlich nacheinander gesetzer Filzstiftlinien und erwecken den Anschein
einer Tiefenräumlichkeit